WIR BEDANKEN UNS BEI ALLEN ZUSCHAUERN HERZLICH BIS ZUM NÄCHSTEN JAHR

 

Wir sind aus solchem Stoff wie Träume sind;
Und dieses kleine Leben umfasst ein Schlaf.

400 Jahre nach Shakespeares Tod verzaubert Prospero den Innenhof der Glyptothek

 

Prospero, Herzog von Mailand, und seine dreijährige Tochter Miranda wurden von seinem machtgierigen Bruder Antonio und dem König von Neapel, Alonso, auf einer einsamen Insel ausgesetzt. Mit magischen Kräften hat sich Prospero das rebellisch- triebhafte Sumpfgeschöpf Caliban und den freundlichen Luftgeist Ariel zu Dienern gemacht und herrscht nun auf dem Eiland.

Jetzt: nach 12 Jahren lenkt das Schicksal ein Schiff in Prosperos neuen Machtbereich; an Bord Thronräuber Antonio, König Alonso mit Hofstaat und seinem Sohn Ferdinand. Durch einen magischen „Sturm“ versammelt Prospero all seine Feinde auf der Insel, die zum Brennglas der Leidenschaften wird, wo unschuldige Liebe, Hass, Mordlust, Verzweiflung und Reue toben. Die Art, wie Prospero mit den herumirrenden Hofschranzen, Narren und Verliebten experimentiert, lässt Shakespeares Humor freien Raum und so wurde “Der Sturm“  als erste der Komödien an den Anfang der First-Folio-Ausgabe gestellt.

Auf dem Höhepunkt seiner Macht kann Prospero alle vernichten, doch er vergibt und verzichtet darauf, weiterhin Gott zu spielen. Er zerbricht seinen Zauberstab, überlässt sich und alle anderen dem Schicksal und öffnet damit das Tor zu weiteren „Komödien“. Ein lächelnder Abschied über einem Abgrund von Melancholie.

Doch leider, so sagt man, war „Der Sturm“ Shakespeares letztes Stück. Wer schreibt sie jetzt?

 

Theaterspiele Glyptothek im Innenhof

Das Weinlaub rauscht, der Sommerhimmel dunkelt mittelmeerisch über dem herrlichen Innenhof der Glyptothek, der sonst längst zu ist. Der unermüdliche Theater-Romantiker Gunnar Petersen macht´s möglich, hier zu träumen... (AZ)
Sommerpremiere im Innenhof der Glyptothek, dem rizvollsten Spielort der Stadt... (TZ)
Die Stimmung war wieder zauberhaft ... unter Bäumen an weißen Gartentischen sitzend, wurden die Zuschauer von Mundschenken bewirtet und für 2 Stunden ihrer profanen Alltagssorgen entledigt. (SZ)
Münchens schönster Sommerspielort: Der Innenhof der Glyptothek, und Dank Gunnar Petersen, der ihn für sein Theater entdeckte, umfächelt von linden Abenddüften, umgeben von kostbaren antiken "Mitzuschauern", inspiriert von Bacchus´ Rebensäften, können wir uns heuer erneut in ein schönes griechisches Abenteuer stürzen. (Merkur)