Antigone

Sophokles in eigener Bearbeitung nach der Übersetzung von Friedrich Hölderlin

Spielzeit 2026

mit: Hanna Gandor, Roland Schreglmann
Musik: Hanna Gandor
Bühne und Kostüm: Alexandra Lammel
Regie: Alex Novak︎︎︎

Die Abmachung zwischen den Brüdern, Eteokles und Polineikes, den Söhnen Ödipus, sich gemeinsam die
Herrschaft über Theben abwechselnd zu teilen, stürzt die Stadt ins kriegerische Chaos, da Eteokles die Macht nicht turnusgemäß abgeben wollte.
Nachdem in diesem Streit die beiden Brüder sich gegenseitig ermordeten, kehrt wieder Frieden in die
zerrüttete Stadt.
Jetzt soll ihr Onkel Kreon, die Macht übernehmen und Wohl und Ordnung der Stadt neu festigen. Klar und deutlich will er im Sinne des Gemeinwesens zwischen Feind und Freund der Stadt unterscheiden.
Dementsprechend erläßt er ein Bestattungsverbot für Polineikes, der die Stadt angegriffen hat.
Nicht nachvollziehbar für Antigone, die sich auf die Götter beruft und sich im Recht sieht, ihren Bruder zu beerdigen. Somit wird Kreon damit konfrontiert, sie, die eigene Nichte und Verlobte seines Sohnes mit dem Tode zu bestrafen oder Begriffe wie Recht, Gerechtigkeit, städtisches Wohl neu zu denken.


“Die nur mit Worten liebt, die mag ich nicht.”

“Ungeheuer ist viel, doch nichts ungeheurer als der Mensch.”

“Nicht heut und gestern nur. Die leben immer. Und niemand weiß, woher sie sind gekommen.”